Drei DMG MORI Bearbeitungszentren in Kottenheim: 3-Achs- und 3+1-Bearbeitung mit einem Werkstückgewicht bis 2.000 kg, dazu 5-Achs-Simultanbearbeitung für komplexe Geometrien in einer Aufspannung. Stahl, Edelstahl, Aluminium, Titan und Kunststoff — ab Stückzahl eins bis zur Serie.
Alle drei Bearbeitungszentren stammen von DMG MORI und sind zwischen 2018 und 2021 beschafft worden. Wir nennen die Arbeitsräume und Werkstückgewichte, weil genau daran entschieden wird, ob ein Bauteil zu einem Lieferanten passt. Die Verteilung auf drei Maschinen bedeutet außerdem, dass ein Eilauftrag nicht zwangsläufig hinter einer laufenden Serie warten muss.
| Anlage | Ausführung | Wert |
|---|---|---|
| DMC 1450 V | DMG MORI, Baujahr 2018, 3+1 Achsen, Vertikal-Bearbeitungszentrum für schwere und großformatige Teile, Arbeitsraum 1.450 × 700 × 550 mm | bis 2.000 kg |
| DMU 50 | DMG MORI, Baujahr 2020, 5-Achs-Simultanbearbeitung für komplexe Geometrien in einer Aufspannung, Arbeitsraum 650 × 520 × 475 mm | bis 300 kg |
| M1 pro | DMG MORI, Baujahr 2021, 3 Achsen, 12.000 U/min Spindeldrehzahl, Arbeitsbereich 850 × 650 mm | bis 600 kg |
| Werkstoff | Typische Anwendung | Hinweis |
|---|---|---|
| Stahl | Konstruktionsteile, Aufnahmen, Lagerböcke, zerspante Schweißbaugruppen | Standard |
| Edelstahl | Bauteile mit Korrosionsanforderung, Anlagen- und Schüttguttechnik | Standard |
| Aluminium | Leichtbau, Gehäuse, Trägerplatten, Vorrichtungen | Standard |
| Titan | Bauteile mit hoher Festigkeitsanforderung bei geringem Gewicht | auf Anfrage |
| Kunststoff | Gleitelemente, Isolationsteile, Prototypen und Vorrichtungsbau | Standard |
Die DMC 1450 V nimmt Werkstücke bis 2.000 kg auf. Das ist der Punkt, an dem sich Anfragen für schwere Aufnahmen, Rahmen und zerspante Baugruppen sonst zerfasern: Der Zuschnittbetrieb kann es nicht, der Zerspaner nimmt das Gewicht nicht.
Auf der DMU 50 fräsen wir 5-achsig simultan. Komplexe Geometrien, schräge Flächen und Freiformen entstehen in einer Aufspannung — jedes gesparte Umspannen ist eine Fehlerquelle weniger und verkürzt die Durchlaufzeit.
Wir schneiden, kanten, schweißen und zerspanen am selben Standort. Die spannungsarme Endbearbeitung geschweißter Baugruppen findet damit dort statt, wo die Baugruppe entstanden ist — ohne Transport zwischen Betrieben.
Maßgeblich ist die Zeichnungsvorgabe. Ist auf der Zeichnung nichts anderes angegeben, fertigen wir nach DIN ISO 2768-1. Engere Maß- und Formtoleranzen sowie definierte Oberflächengüten bewerten wir bauteilbezogen vor dem Angebot und bestätigen sie nur, wenn sie im Prozess abgesichert und messbar sind. Diese Zurückhaltung ist beabsichtigt: Eine zugesagte Toleranz, die erst in der Serie auffällt, kostet beide Seiten mehr als eine ehrliche Vorabklärung.
Vor der Fräsbearbeitung steht meist ein Zuschnitt, oft eine Schweißbaugruppe, danach eine Oberfläche und eine Kennzeichnung. Genau diese Kette bilden wir am Standort Kottenheim vollständig ab. Für Sie bedeutet das: ein Angebot, ein Liefertermin, eine Rechnung — und keine Diskussion darüber, welcher Betrieb das Endmaß verantwortet, wenn nach dem Schweißen noch spanend nachgearbeitet wird.
Laden Sie STEP und PDF hoch — mit Werkstoff, Stückzahl und Gewicht. Sie hören von einem Menschen, nicht von einem Ticketsystem.