StartLeistungen3D-Druck
Blatt 1 — 3D-Druck im Lohn Markforged Mark Two · Endlos-Carbonfaser · Kottenheim

3D-Druck mit
Endlos-Carbonfaser.

Eine Markforged Mark Two, Baujahr 2022, mit Bauraum 320 × 152 × 154 mm und einer Schichtauflösung von 100 Mikrometern. Entscheidend ist die Endlos-Carbonfaser-Verstärkung: Sie hebt das Verfahren vom üblichen Kunststoffdruck ab und macht belastbare Vorrichtungen, Greifer und Ersatzteile möglich.

Endlos-Carbonfaser320 × 152 × 154 mm100 µm Schichtab 1 StückISO 9001
3D-Druck mit Endlos-Carbonfaser auf der Markforged Mark Two bei der Lungmetall GmbH in Kottenheim
Additive FertigungMarkforged Mark Two
320 mmmax. Bauraumlänge
100 µmSchichtauflösung
CarbonEndlosfaser-Verstärkung
1 Stk.Mindestlosgröße
Blatt 2 — Technische Daten Anlage · Bauraum · Grenzen

Die Anlage. Und was sie kann.

Anlage für additive Fertigung im Bestand
MerkmalAusführungWert
AnlageMarkforged Mark Two, Baujahr 2022Mark Two
BauraumNutzbarer Bauraum für ein Bauteil oder mehrere Teile je Druckauftrag320 × 152 × 154 mm
VerstärkungEndlos-Carbonfaser, in die Bauteilschichten eingelegtEndlosfaser
SchichtauflösungAuflösung in Aufbaurichtung100 µm
LosgrößeEinzelstück, Funktionsmuster, Kleinserie – ohne Werkzeugkostenab 1 Stück
DatenformateSTL für Druckgeometrien, STEP für 3D-Modelle, PDF-Zeichnung für FunktionsmaßeSTL · STEP

Typische Anwendungen

AnwendungWarum gedrucktLosgröße
VorrichtungenKurzfristig verfügbar, ohne Werkzeugkosten, Anpassung ohne neuen Rüstvorgangab 1 Stück
Greifer und SpannmittelGeringes Eigengewicht an bewegten Achsen, Geometrie frei an das Bauteil angepasstab 1 Stück
PrototypenFunktionsmuster mit belastbarer Festigkeit statt reines Anschauungsmodellab 1 Stück
ErsatzteileEinzelstück ohne Werkzeug, auch für Bauteile ohne verfügbare Bezugsquelleab 1 Stück
Warum diese Seite neu ist. Die additive Fertigung war auf unserer Website bisher praktisch nicht dargestellt, obwohl die Anlage seit 2022 im Haus steht. Diese Seite bildet das Gewerk erstmals ab — mit den Daten der Anlage und einer klaren Abgrenzung zur Zerspanung.
Blatt 3 — Warum Endlos-Carbonfaser Festigkeit · Ergänzung zur Zerspanung · Verfahrenswahl

Nicht der übliche Kunststoffdruck.

01 · Festigkeit

Die Faser läuft durch das Bauteil.

Beim üblichen FDM-Verfahren entscheidet allein der Kunststoff über die Festigkeit. Hier wird eine Endlos-Carbonfaser in die Schichten eingelegt, die durchgehend verläuft und Zugkräfte aufnimmt. Aus dem Anschauungsmodell wird ein Funktionsteil.

  • Belastbare Bauteile statt reiner Modelle
  • Schichtauflösung 100 µm in Aufbaurichtung
  • Geringes Eigengewicht gegenüber Metall
02 · Ergänzung

Neben der Zerspanung.

Der Nutzen entsteht im Zusammenspiel: Wenn ein Bauteil leicht sein muss oder eine Vorrichtung kurzfristig gebraucht wird, ist der Druck der schnellere Weg — während das eigentliche Serienteil zerspant weiterläuft.

  • Vorrichtungen für die eigene Fertigung
  • Greifer, Spannmittel, Prototypen, Ersatzteile
  • Kein Werkzeug, keine Mindeststückzahl
03 · Verfahrenswahl

Das wirtschaftlichere Verfahren.

Ein Betrieb, der nur druckt, empfiehlt Druck. Ein Betrieb, der nur zerspant, empfiehlt Zerspanung. Weil bei uns beides im Haus liegt, entscheiden wir je Bauteil nach Anforderung, Stückzahl und Termin.

  • Bewertung vor der Fertigung, nicht danach
  • Konstruktion mit Autodesk Inventor
  • ISO 9001, ISO 14001, EN 1090-2 EXC2
Blatt 4 — Im Verbund der Fertigung Alles im eigenen Haus · nichts fremdvergeben

Additiv und subtraktiv.

Additive Fertigung ersetzt in einem Metallbetrieb keine Zerspanung, sie erweitert die Möglichkeiten. Für ein tragendes Bauteil aus Stahl bleibt das Frästeil richtig. Sobald jedoch Gewicht, eine ungewöhnliche Geometrie oder ein kurzfristiger Bedarf im Vordergrund stehen, ist ein carbonverstärktes Druckteil oft der wirtschaftlichere Weg — vor allem bei Vorrichtungen und Spannmitteln, die in kleiner Zahl gebraucht werden und sich über keine Serie amortisieren. Der Vorteil eines Anbieters mit beiden Verfahren liegt in der Verfahrensauswahl selbst: Wir bewerten Anforderung, Stückzahl und Termin, bevor gefertigt wird. Kommt eine Anfrage ohne CAD-Daten, konstruieren wir nach Muster oder Skizze und leiten daraus die Fertigungsdaten ab — für den Druck wie für die Zerspanung.

Blatt 5 — Häufige Fragen 3D-Druck im Lohn

Was Einkäufer meistens fragen.

Wie unterscheidet sich dieser 3D-Druck von üblichem Kunststoffdruck?
Beim gewöhnlichen FDM-Verfahren wird ausschließlich Kunststoff schichtweise aufgetragen; die Festigkeit des Bauteils ist die Festigkeit des Kunststoffs. Die Markforged Mark Two legt zusätzlich eine Endlos-Carbonfaser in die Bauteilschichten ein. Die Faser läuft durchgehend durch das Bauteil und nimmt Zugkräfte auf, wodurch belastbare Funktionsteile entstehen statt reiner Anschauungsmodelle.
Wie groß darf ein gedrucktes Bauteil sein?
Der Bauraum der Markforged Mark Two beträgt 320 × 152 × 154 mm. Größere Baugruppen lösen wir konstruktiv, indem wir sie in fügbare Abschnitte teilen oder einzelne Funktionsflächen gedruckt und den tragenden Rest zerspant ausführen.
Für welche Anwendungen ist der 3D-Druck sinnvoll?
Für Vorrichtungen, Greifer und Spannmittel, für Prototypen und Funktionsmuster sowie für Ersatzteile im Einzelstück. Der Nutzen ist am größten, wenn ein Bauteil leicht sein muss, wenn eine Vorrichtung schnell gebraucht wird oder wenn die Geometrie zerspanend nur mit hohem Aufwand herzustellen wäre.
Wann ist 3D-Druck sinnvoll und wann Zerspanung?
Zerspanung, wenn metallische Festigkeit, Temperaturbeständigkeit, engere Toleranzen oder größere Abmessungen gefordert sind. 3D-Druck, wenn Gewicht, Geometrie oder ein kurzfristiger Bedarf im Vordergrund stehen und die Belastung eine faserverstärkte Ausführung zulässt. Weil beide Verfahren bei uns im selben Haus liegen, wählen wir je Bauteil das wirtschaftlichere — ohne wirtschaftliches Interesse an einem der beiden.
Welche Dateiformate benötigen Sie für den 3D-Druck?
STL für Druckgeometrien und STEP für parametrische 3D-Modelle, dazu eine PDF-Zeichnung für Funktionsmaße und Vermerke. STEP ist im Zweifel besser geeignet, weil sich daraus auch eine zerspante Variante ableiten lässt. Liegt keine CAD-Datei vor, konstruieren wir nach Muster oder Skizze mit Autodesk Inventor.
Drucken Sie Einzelstücke und Kleinserien?
Ja, ab Stückzahl eins. Genau dort liegt die Stärke des Verfahrens: Es gibt kein Werkzeug und keine Vorrichtung, die sich über eine Stückzahl amortisieren müsste. Bei größeren Stückzahlen prüfen wir, ob eine zerspante oder umgeformte Ausführung wirtschaftlicher ist.

Modell da? Dann rechnen wir.

Laden Sie STEP oder STL hoch — mit Funktionsmaßen, Belastung und Stückzahl. Sie hören von einem Menschen, nicht von einem Ticketsystem.

Anfrage mit 3D-Modell vertrieb@lungmetall.de