Laserschneiden

Die Maschine

Typ: BySpeed 3015 · Hersteller: Bystronic, Schweiz · Arbeitsbereich: 3.000 x 1.500 mm

Max. Positioniergeschwindigkeit: 169 m/min
Max. Achsbeschleunigung: 30 m/s2
Positionsgenauigkeit: +/- 0.1 mm
Schneidbereich (Dicke)  
Stahl: bis 20 mm
Edelstahl: bis 15 mm
Aluminium: bis 12 mm

Diese Maschine ist eine der schnellsten Anlagen auf dem Markt und bietet durch ihre Schnelligkeit eine unübertroffene Wirtschaftlichkeit, wovon Sie, als unser geschätzter Kunde, natürlich in Form von konkurrenzfähigen Preisen profitieren. Des Weiteren bietet die BySpeed 3015, mit Hilfe modernster Schneidtechnologien und Ihren speziellen Spindelachsantrieben, eine ausgezeichnetet Schneidpräzision mit gleichzeitig hoher Prozesssicherheit.

 

Das Verfahren

Das Laserschneiden ist ein modernes, thermisches Trennverfahren, welches eine hohe Flexibilität in der Bearbeitung bietet. Gegenüber alternativen Verfahren, wie etwa dem Stanzen, ist das Laserschneiden, bereits auch bei niedrigen Losgrößen, wirtschaftlich einsetzbar.

An dem Punkt, auf dem der fokussierte Laserstrahl auf das Werkstück trifft, erwärmt er das Material so stark, dass es schmilzt oder verdampft. Sobald er das Werkstück vollständig durchdrungen hat, kann der Schneidprozess beginnen: Der Laserstrahl bewegt sich entlang der Teilekontur und schmilzt das Material fortlaufend auf. Meist bläst ein Gasstrom die Schmelze nach unten aus der Schnittfuge. Der Schnittspalt ist kaum breiter als der fokussierte Laserstrahl (ca. 0.2 mm). Mann unterscheided zwischen 2 Verfahren:

 

Schmelzschneiden (von hoch legierte Stählen wie z. B. Edelstahl oder Aluminium)

Beim Laserschmelzschneiden dient als Schneidgas: Stickstoff. Es wird mit Drücken bis zu 20 bar durch die Schnittfuge getrieben. Stickstoff ist ein inertes Gas. Das heißt, es reagieren nicht mit dem aufgeschmolzenen Metall im Schnittspalt, sondern bläst die Schmelze nur nach unten aus. Gleichzeitig schirmen sie die Schnittkante von der Luft ab. Der Vorteil: Die Kanten bleiben oxidfrei und müssen nicht mehr nachbearbeitet werden.

 

Brennschneiden

(von niedrig legierten Stählen wie z. B Baustahl)

Beim Laserbrennschneiden dient als Schneidgas: Sauerstoff. Dieser wird mit Drücken von bis zu 6 bar in die Schnittfuge geblasen. Dort reagiert das erwärmte Metall mit dem Sauerstoff: Die Oxidation setzt sehr viel Energie frei (bis zum Fünffachen der Laserenergie) und unterstützt den Laserstrahl. Das Brennschneiden erlaubt somit den Zuschnitt von dickeren Materialien und ermöglicht höhere Schneidgeschwindigkeiten.
Der Vorteil: Hohe Wirtschaftlichkeit aufrund der schnellen Bearbeitungsgeschwindigkeiten.

 

Vorteile, die das Laserschneiden bietet:

  • Der Zuschnitt per Laserstrahl ermöglicht die Realisierung fast jeder Schneidgeometrie.
  • Hohe Wirtschaftlichkeit durch sehr schnelle Schneid- und Prozesszeiten
  • Durch die hohe Fokusierung der Laserleistung auf einen kleinen Punkt entsteht nur eine schmale Zone der Wärmeeinwirkung.
  • Glatte und saubere Schnittoberflächen, insbesondere im Dünnblechbereich, machen eine weitere Endverarbeitung nahezu überflüssig.
  • Materialersparnis, dank eines sehr schmalen Schnittspaltes (ca. 0.2mm) und somit optimaler Verschachtelungsmöglichkeit der Teilegeometrien.
  • Erhöhung der Produktivität durch den Einsatz eines vollautomatischen Wechseltischsystems
  • Das Laserschneiden erfolgt kontaktlos. So wird eine mechanische Beschädigung der Oberfläche vermieden.
  • Das Laserschneiden verursacht kein Lärm, was sich positiv auf die Hygiene und Ergonomie des Arbeitsplatzes auswirkt.

 

 Video: Laserschneiden
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